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Zusatzqualifikation

Palliative - Care

- Basierend auf den Leitlinien der Bundesarbeitsgemeinschaft Hospiz e.V.
- Entsprechend der Rahmenvereinbarung § 39a SGB V
- Analog zum Basiscurriculum Palliative-Care Bonn ( Kern/Müller/Aurnhammer )

Die Zusatzqualifikation richtet sich an examinierte Krankenschwerstern / -pfleger mit dreijähriger Berufserfahrung, die sich der Betreuung und Begleitung von Sterbenskranken widmen.
Neben der fachlichen Auseinandersetzung mit palliativer Medizin und palliativer Pflege werden auch psycho-soziale und spirituelle Aspekte berücksichtigt.
Das Konzept stellt die leidenlindernde Pflege des Sterbenskranken in den Mittelpunkt.

Für die Pflegekraft ist nach der entsprechenden Weiterbildung die Zusammenarbeit mit den Hospizinitiativen vor Ort selbstverständlich.
Neben der Vermittlung von Wissen und Können ist ein wesentlicher Aspekt die Reflektion der Handlungsweisen.

Inhalte:

Palliative-Care im Sinne einer Sorge-tragenden Pflege für den Sterbenskranken baut auf vernetzende Strukturen im Gesundheitssystem.
Sie integriert die Angehörigen, vermittelt palliative Medizin, stellt sich die Frage nach Lebenssinn und Trauer und berücksichtigt seelische und soziale Komponenten.

Über den kurativen Ansatz hinaus zielt Palliative-Care auf Würde und Lebensqualität für den Sterbenskranken.

Themen:

- Entwicklung der Hospizidee und Hospizbewegung in Deutschland
> Ambulant
> Stationär
> Palliative-Care
- Begriffsdefinition: Palliative-Care

- Die Pflege Schwerstkranker
> Krankheitsbilder Krebs und Aids
> Schmerztherapie
> Mundpflege
> Ernährung
> Obstripation
> Respiratorische Symptome
> Juckreiz und Ikterus
> Neurologische Symptome
> Lymphödem
> Dekubitus

- Pflegeorganisation
> Teamarbeit
> Qualitätssicherheit und Kontrolle
> Stressmanagement
> Psycho-soziale Aspekte der Pflege
> Wahrnehmung und Kommunikation
> Psychische Reaktionen
> Soziale Integration
> Sexualität
> Trauer

- Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer
> Lebensbilanz
> Krankheit, Leid und Tod in spiritueller Sicht
> Vorstellung vom Leben nach dem Tod

- Ethische Aspekte der Pflege
> Euthanasie
> Wahrheit am Krankenbett
> Umgang mit Verstorbenen

Auswahl der Referenten

Gerda Graf, Ehrenvorsitzende der BAG-Hospiz, Geschäftsführerin Wohnanlage Sophienhof Niederzier

Dr. med. Hans-Heinrich Krause, Ehrenvorsitzender der Hospizbewegung Düren e.V., Medizinaldirektor i.R., Arzt für Anästhesie

Dr. med. Martin Franke, Allgemeinarzt, Palliativarzt, Vorsitzender der Hospizbewegung Düren e.V.

Toni Straeten, Krankenhauspfarrer in Düren, Leiter der diözesanen Kontaktstelle für Trauerbegleitung im Bistum Aachen

Bettina Hagedorn, Diplom-Psychologin, Koordinatorin der Hospizbewegung Düren e.V.

Dauer der Zusatzqualifizierung

Die Fortbildung ist berufsbegleitend und erstreckt sich über einen Zeitraum von 18 Monaten und insgesamt 160 Unterrichtsstunden.
Die längeren Intervalle dienen der Verarbeitung und Reflektion des Gelernten in der Praxis.
Während des Kurses wird eine Facharbeit ( ca. 10 Seiten ) zu einem selbstgewählten Thema erstellt.

1. Kurswoche03.11. - 07.11.2008
2. Kurswoche02.03. - 06.03.2009
3. Kurswoche02.11. - 06.11.2009
4. Kurswoche01.03. - 05.03.2010

Teilnahmegebühren:

350 € pro Woche inkl. Verpflegung, ermäßigt für Mitglieder der Hospizbeweung Düren e.V. um 40 €

Bewerbungsunterlagen

- Kopie des Abschlusszeugnisses der Pflegeausbildung
- Kopie der Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung
- Lebenslauf mit Lichtbild
- Persönliches Bewerbungsschreiben

Anerkannt als Bildungsurlaub nach dem Arbeitnehmerweiterbildungsgesetz ( AWbG )

Maximale Teilnehmerzahl20 Personen
Bewerbungsfrist01. Oktober 2008

Bei Rücktritt werden 15% der Kursgebühr als Bearbeitungsgebühr erhoben.

Übernachtungsmöglichkeit nach Absprache

Veranstaltungsort:

Seminarraum der Wohnanlage Sophienhof
Am Weiherhof 23
52382 Niederzier

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